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Detail Erfassungsfelder

Detailbeschreibung der einzelnen Erfassungsfelder

FelderBeschreibung
FirmaMandanten-Auswahl, wenn dies gemäss Berechtigungssystem erlaubt ist
Speditions-VarianteFür die Spedition können verschiedene Steuerungen hinterlegt werden, die mit diesem Schlüssel eindeutig definiert sind.

Zusätzliche Steuerungen werden erstellt, wenn nicht an allen Wochentagen der gleiche Spediplan gilt oder unterschiedliche Produkte auch unterschiedlich spediert werden.

Eine einmal definierte Spedi-Steuerung kann für beliebige Versände eingesetzt werden. Dieses Feld kann nur angewählt werden, wenn Sammelbund-Bildung abhängig von Spedi-Variante und Splitcode ist (sonst immer leer).
Split/codeSpedi-Splitcode, wie er bei der Teilausgabe hinterlegt wurde. Es ist zu beachten, dass hier mit dem Spedi-Splitcode zugegriffen wird. Dies erlaubt, dass beliebig viele unterschiedliche Splits mit demselben Spedistamm produziert werden können, da ja die Produktion in vielen Fällen für viele unterschiedliche Produkte und/oder Beilagen identisch ist.

Dieses Feld kann nur angewählt werden, wenn Sammelbund-Bildung abhängig von Spedi-Variante und Splitcode ist (sonst immer leer).
LandLand, für welches diese Bundsteuerung gültig ist; muss immer ausgefüllt sein
VerdichtungsstufeDie Verdichtungs-Stufe legt fest, für welche von 3 manuell festzulegende Stufen diese Definition gültig ist.

Das Speditionsprogramm kontrolliert jeweils pro Stufe, ob genügend Exemplare für einen Bund vorhanden ist; wenn ja wird der Bund gebildet, sonst wird auf der nächst höheren Stufe wieder versucht. Auf Stufe 1 (= höchste Stufe) wird immer ein Bund gebildet.

Beispiel für Post Schweiz:
Stufe 5 (autom.) Botenbund (wenn verlangt)
Stufe 4 (autom.) Ortsbund pro PLZ (inkl. Zusatz)
Stufe 3 Durchgangsbunde (z.B. 6000 Luzern Ort oder 621-623 Sursee DG)
Stufe 2 Leitgebietsbunde (z.B. 87 Zürich DG)
Stufe 1 Sammelbund für mehrere Leitgebiete (z.B. 60-64 Luzern DG)


PS: Bei ZEBU-Sortierung für Deutschland gibt es nur Stufe 4 bis 1.
Versandschlüssel von / bisPLZ-Bereich (PLZ und PLZ-Zusatz), für den die angegebene Verdichtung gilt
Verdichtungs-schlüsselDer Verdichtungsschlüssel erlaubt, verschiedene nicht zusammenhängende PLZ-Bereiche zu einem Bund zusammenzuziehen. In diesem Fall wird der Versandschlüssel-Von des ersten Teils hier erfasst, wobei er auf der gleichen Stufe bereits erfasst sein muss. Wird nichts erfasst, setzt das Programm die Von-PLZ alsVerdichtungsschlüssel ein.

WICHTIG: Falsche Einträge können bedeuten, dass gewisse PLZ-Bereiche in falschen Durchgangs-Bunden produziert werden
BundbezeichnungDie hier erfasste Bezeichnung wird auf den auf dieser Stufe erstellten Bunde angedruckt
SacknummerWird mit der automatischen Sackformierung gearbeitet (sieheSpeditionsgruppe), dann müssen hier pro Verdichtungsstufe die vorgesehenen Säcke hinterlegt werden. Die Sacknr muss als Sack erfasst sein; die Verbindung zu Fahrten wird aufgrund des 'Pseudo-Sacks' in AWVV zugeteilt; ebenfalls von diesem Pseudosack kommt das Feld Sack-Markierung. Die Säcke aus der dynamischen Formierung erhalten für die Sortierung folgende Ablade-Seq.-Nr:
- Sack-Verdichtungsschlüssel (erste 2 Stellen)
- Sackstufe (1=Ortssack, 2-4 Durchgangssäcke)
- Sack-Verdichtungsschlüssel (ab 3.Stelle)

Die Abladeseq. für die manuell zugeteilten Säcke müssen in dieses Schema eingepasst werden.

Fehlt ein Eintrag, wird automatisch in die nächst höhere Stufe verdichtet; bei Stufe 1 muss aber immer ein Sack erfasst sein. Diese Steuerung kann nur verwendet werden, wenn auch ein PLZ-Stamm für das gewünschte Land vorhanden ist.

Wichtig

Es ist sicherzustellen, dass der gleiche Sack nicht auf verschiedene Fahrten zugeteilt wird, da sonst bei automatischen Versand-Systemen Probleme auftreten können. Die Ortssäcke erhalten eine interne Nummer aus PLZ und PLZ-Zusatz (z.B. 604800), die nicht als Säcke zu definieren sind; diese Nummern sollten nicht für manuell zugeteilte Säcke verwendet werden.

Von EDP wird eine Muster-Bundierungs-Tabelle abgegeben; bei dieser Tabelle werden für Verdichtungsstufe 1 und 2 als Sack-Nr 5-stellige numerische Werte vergeben, die nicht für andere, manuell zugeteilte Säcke verwendet werden dürfen.